Archiv für die Kategorie „n900“

MMS mit dem N900 empfangen und verschicken

Mittwoch, 4. August 2010

Seit je her benutze ich immer wieder ne MMS zum verschicken von spontan erstellten Fotos.
Leider kann das Nokia N900 mit MMS von Haus aus nicht umgehen, jedoch gibt es eine Möglichkeit mit einem kleinen Tool Namens fMMS. Ich habe T-Mobile als Handy Provider und da im Internet verschiedene Einstellungen kursieren schreib ich euch hier mal ein kleines HowTo wie ich das verschicken und empfangen von MMS auf meinem N900 mit T-Mobile zum laufen bekommen habe.

HowTo für die aktuelle fMMS Version 1.2.3!
Ältere Versionen brauchen teilweise andere bzw. mehr Einstellungen.

Als erstes installiert man auf dem N900 das Tool fMMS über den Programm Manager.
Achtung die Extras-Devel Quellen müssen dafür aktiviert sein!

HINWEIS! Das Tool fAPN wird seit der 1.0 nicht mehr benötigt und muss deshalb auch nicht mehr installiert werden!!! Auch wenn es in div. Anleitungen noch so drin ist!

Nach dem Installieren findet man das Programm Symbol von fMMS im Menü.
Jetzt kann man es starten die Oberfläche sieht dann so aus:

nun tippt man oben in der Symbolleiste auf “fMMS”, das folgende Fenster öffnet sich

hier dann auf “Einstellungen” tippen

in diesem Fenster stellt man die Größe auf “Mittel” und den Netzwerkmodus auf “Havok” was bedeutet das zB. die Wlan Verbindung erhalten bleibt beim senden. Jetzt tippt man hier auf den Menüpunkt “Einstellungen” um im folgenden Fenster die Provider Daten einzugeben:


In meinem Beispiel sind das die Provider Daten von T-Mobile Deutschland.
Andere Provider Daten findet man zB. hier: wiki.maemo.org

Unter dem Punkt “Erweitert” belässt man alles wie es ist also so:

Abschliessend speichert man nur noch und ist dann wieder in der fMMS Oberfläche.
Jetzt kann man MMS verschicken und empfangen. Wer keine MMS empfangen kann sondern
stattdessen nur ne SMS mit Weblink zur MMS bekommt muss selber mal eine MMS verschicken.
Zur Not auch an eure e-Mail Adresse. Danach ist bei T-Mobile der MMS Verkehr in beide Richtungen offen.

Ich hoffe das HowTo ist verständlich Feedback ist natürlich wie immer erwünscht :-D

Endlich! N900 sync mit Evolution HowTo!

Montag, 26. Juli 2010

Endlich hab ich wieder einen Beitrag zu meinem N900.
Und endlich hab ich ne Lösung für mein Syncproblem mit Evolution auf Ubuntu.
Leider habe ich bisher keinen Weg gefunden direkt mein Ubuntu mit dem N900 zu syncen
jedoch über den Webdienst Memotoo klappt das jetzt mehr als zufriedenstellend :-D

HowTo Teil1 N900 sync mit Memotoo:

WICHTIG!!! Unbedingt die PIM Daten vorher Sichern!

Als erstes mal bei memotoo einen Free oder Pro Account anlegen.
Der Free Account ist kostenlos lässt aber nur das synchronisieren bis 50 Kontakte oder Termine zu.
Der Pro Account kostet 12€ im Jahr und man kann dann beliebig viele Kontakte, Termine, Aufgaben etc. synchronisieren, weswegen ich mich für den Pro Account entschieden habe.

-Auf dem N900 muss man die Syncevolution Paketquellen einrichten indem man folgende Datei runterlädt und auf dem N900 ausführt: syncevolution.install

-Jetzt das Tool Syncevolution 0.7 per Paketmanager auf dem N900 installieren (0.7 ist wohl nur die Gui im Backend wird die neue syncevolution_0.9.2-4 installiert)

-Nun legt man den Memotoo Dienst im N900 Syncevolution an.
Als Serveradresse kann man entweder:

http://sync.memotoo.com/syncml

oder

https://sync.memotoo.com/syncml

verwenden.
Wenn man die SSL Adresse nimmt muss man allerdings noch in der
/home/user/.config/syncevolution/memotoo/config.ini
die Zeile
#SSLVerifyServer = 1
wieder einkommentieren und auf 0 setzen also wie folgt ändern:
SSLVerifyServer = 0
Da sonst die Verbindung zum memotoo Server leider nicht klappt.

Als Username nimmt man dann den bei Memotoo angelegten Usernamen allerdings will Memotoo den Usernamen in Kleinbuchstaben!
Passwort ist dann natürlich auch das bei Memotoo angelegte Passwort ;-)

Wenn das eingegeben ist kann man noch einstellen welcher Kalender oder welches Adressbuch gesynct werden soll. Bei ersten Sync sollte man dann auch den SlowSync verwenden.
Jetzt ist auf dem N900 alles eingerichtet und man kann schon das erste mal synchronisieren :-D

HowTo Teil2 Ubuntu Evolution sync mit Memotoo:

-Als erstes muss man auch hier im Ubuntu das Syncevolution PPA einrichten:
deb http://downloads.syncevolution.org/apt stable main
und dann das Paket syncevolution-evolution installieren (momentan Version: 1:1.0-2)

-Nach dem Installieren gibt es im Ubuntu unter “Anwendungen” “Internet” den Menüpunkt “Synchronisation” dieser ist die GUI für das Syncen.

-Diese ruft man nun auf und klickt auf “Sync Service ändern/bearbeiten” im sich öffnenden Menü wählt man den vorkonfigurierten Memotoo Service auf und gibt seine Daten ein.
Danach nicht syncen da es noch nicht richtig tut ;-)

-Man öffnet nun ein Terminal und legt falls noch nicht vorhanden folgenden Ordner im eigenen Homeverzeichnis an
.sync4j/evolution
Jetzt wechselt man in den erstellten Ordner
cd .sync4j/evolution/
und lädt ein Paket mit Memotoo Einstellungen rein
wget http://www.memotoo.com/softs/SyncEvolutionMemotoo.tar.gz
danach entpacken
tar -zxvf SyncEvolutionMemotoo.tar.gz
Die Memotoo Logindaten (login und password) muss man dann in der Datei:
~/.sync4j/evolution/memotoo/spds/syncml/config.txt
ergänzen.
In den einzelnen Sync-Konfigurationen müssen nun noch die Namen für die Datenquellen angepasst werden. Also in
~/.sync4j/evolution/memotoo/spds/sources/addressbook/config.txt
~/.sync4j/evolution/memotoo/spds/sources/calendar/config.txt
~/.sync4j/evolution/memotoo/spds/sources/memo/config.txt
~/.sync4j/evolution/memotoo/spds/sources/todo/config.txt
jeweils den Eintrag
evolutionsource = Personal
ändern in Persönlich oder wie der Kalender oder das Adressbuch usw. bei euch heißt bei mir war das dann:
evolutionsource = Persönlich

Jetzt ist soweit alles eingerichtet und man kann im Terminal das erste mal syncen um bei evtl. Fehlern ne ausgabe zu bekommen:
syncevolution memotoo
wenn das auch tut kann man das ganze auch per GUI Syncen.

Und was soll ich sagen bei mir tuts einwandfrei :-D
Bei meinen Tests bzw dem ersten Syncvorgang hab ich allerdings einen leeres Evolution verwendet um doppelte Einträge zu vermeiden.
Sowohl auf dem N900 als auch im Ubuntu kann man das Syncevolution so einstellen das automatisch gesynct wird.
Im Ubuntu wird dann automatisch alle 30min gesynct auf dem N900 einmal am Tag mit einstellbarer Zeit.

Das ganze wurde auf zwei unabhängigen N900 und Notebooks mit Ubuntu getestet und funktioniert soweit einwandfrei. Feedback ist gerne willkommen!

Achja ein Vorteil von Memotoo ist das man seine Pimdaten sowohl per Webzugangs bearbeiten kann als auch auf jegliches Handy mit SyncML oä synchronisieren kann!

HowTo: Maemo OpenVPN mit IPCop

Dienstag, 16. März 2010

Wie ihr vielleicht schon wisst habe ich bei mir mittlerweile von Windows Mobile basierten Handys auf ein Nokia N900 mit Maemo (Linux) umgestellt.
Und da ich schon vor langer Zeit ein HowTo für ipcop-forum.de geschrieben habe in dem erklärt wird wie man mit WM6 und Co eine OpenVPN Verbindung zum Cop aufbaut, möchte ich das gleiche nun für Maemo tun. Ich hoffe der eine oder andere kanns mal brauchen ;-)
Die Vorgehensweise im HowTo ist etwas umständlicher als nötig dafür eigentlich Idioten sicher.
Es gibt auch die Möglichkeit sich eine SSH Verbindung zum Handy einzurichten und die Pakete mit apt-get auf der Konsole zu installieren
das möchte ich aufgrund der Einfachheit aber nicht weiter vertiefen.

    Ich gehe im übrigen davon aus das der Umgang mit der Linux Konsole dem IPCop und Zerina bekannt ist!

Um mit dem auf Linux (Debian) basierten Maemo Betriebssystem eine OpenVPN Verbindung zum IPCop herzustellen muss man wie folgt vorgehen:

Vorbereitungen im Maemo:

1. Programmmanager öffnen
Im geöffneten Programmmanager erstmal rechts auf aktualisieren tippen:

dann auf “Herunterladen” tippen und die Kategorie Netzwerk auswählen:

nun den Eintrag “OpenVPN” antippen

Den Eintrag “Ich verstehe und stimme zu” anhaken und dann auf “Fortfahren” tippen

jetzt wird das Programm runter geladen und installiert.
Wenn die Installation ohne Fehler geklappt hat wird das durchs System mit folgender Meldung quittiert.

So nun ist OpenVPN an-sich auf dem System installiert.
Das aufbauen einer VPN Verbindung in der Konsole wär jetzt schon möglich.
Damit man sich aber auch bequem aus dem Desktop raus verbinden kann braucht man noch das passende Applet dazu.
Dieses befindet sich in der Kategorie “Desktop” im Programmmanager und wird auf die gleiche Weise installiert.
Das Applet heißt “OpenVPN Applet” und fügt sich nachher im oberen Panel bei den Verbindungen ein.

Nun ist auf dem Maemo System alles für die OpenVPN Verbindung vorbereitet und wir sollten uns jetzt um die Konfiguration seitens Zerina kümmern.
Als erstes erstellt man wie gewohnt eine neue Verbindung in der GUI und lädt danach das Client Package (Zip Datei) runter.
Jetzt muss man die Datei entpacken und das enthaltene pkcs12 Zertifikat in drei einzelne Zertifikate aufteilen.
Eigentlich kann man im OpenVPN Applet auch eine pkcs12 Datei als Zertifikat angeben was allerdings bei mir bisher nicht funktionieren wollte.

Um das Zertifikat teilen zu können muss man openssl auf seinem PC installiert haben. Wenn man wie ich Ubuntu benutzt ist dies bereits standardmäßig installiert.

Jetzt geht man in die Konsole und wechselt in den Ordner in welchem unsere aus dem Client Package extrahierten OpenVPN Dateien liegen.
Dort führt man nun folgende Befehle aus:

openssl pkcs12 -in ZERTIFIKAT.p12 -clcerts -nokeys -nodes -out user.pem

openssl pkcs12 -in ZERTIFIKAT.p12 -nocerts -nodes -out keys.pem

openssl pkcs12 -in ZERTIFIKAT.p12 -cacerts -nodes -out ca.pem

Das ZERTIFIKAT im Befehl durch den richtigen Zertifikatsnamen ersetzen.
Man muss jeden Befehl mit dem Zertifikatpasswort bestätigen!
Danach kommt dann eine Meldung die so aussehen sollte:

MAC verified OK

Jetzt sollten drei zusätzliche Zertifikate mit den Namen user.pem, keys.pem und ca.pem mit in dem Ordner liegen.
Als nächstes müssen wir die Konfigurationsdatei “VERBINDUNGSNAME-TO-IPCop.ovpn” mit einem Editor öffnen und
ein paar Einstellungen anpassen.
Standardmäßig sieht der Inhalt so aus:


#OpenVPN Server conf
tls-client
client
dev tun
proto udp
tun-mtu 1400
remote ipcop.hostname.lan 1194
#Coment the above line and uncoment the next line, if you want to connect on the Blue interface
;remote 192.168.1.1 1194
pkcs12 VERBINDUNGSNAME.p12
cipher BF-CBC
verb 3
ns-cert-type server

Damit sich das richtig mit dem OpenVPN Applet einrichten lässt muss man die 3 aus dem pkcs12 Zertifikat generierten
Zertifikate mit in die Konfiguration eintragen. Das sieht dann so aus:


ca ca.pem
cert user.pem
key keys.pem

Den Teil muss man anstelle des pkcs12 Teils eintragen

pkcs12 VERBINDUNGSNAME.p12

Natürlich muss der Parameter “remote” in der Konfig noch auf die eigenen Gegebenheiten angepasst werden.
Geändert sieht das dann so aus:


#OpenVPN Server conf
tls-client
client
dev tun
proto udp
tun-mtu 1400
#remote ipcop.hostname.lan 1194
#Coment the above line and uncoment the next line, if you want to connect on the Blue interface
remote 192.168.1.1 1194
ca ca.pem
cert user.pem
key keys.pem
cipher BF-CBC
verb 3
ns-cert-type server

Jetzt muss alles was benötigt wird auf das Maemo Gerät kopiert werden.
Folgende Dateien sind zu kopieren:

-VERBINDUNGSNAME-TO-IPCop.ovpn
-ca.pem
-user.pem
-keys.pem

Am besten eine USB Verbindung mit dem PC herstellen und die Dateien in den Ordner MyDocs in einem neuen Unterordner schieben.

Jetzt kann die Verbindung eingerichtet werden.
Dazu erstmal das OpenVPN Applet aufrufen indem man auf den Bereich oben Links mit der Uhr dem Akku und dem Wlan Symbol tippt

jetzt öffnet sich ein Menü in man den Eintrag “OpenVPN” findet

auch da muss man wieder drauf tippen damit sich folgendes öffnet

wenn man nun hier auf “Manage Connections” tippt kann man im nächsten Fenster mit “New” eine neue Verbindung anlegen

im sich öffnenden Fenster wählt man nun über den Punkt “Configuration File” die Datei VERBINDUNGSNAME-TO-IPCop.ovpn aus.

Durch das Eintragen der 3 Zertifikate in die Konfiguration werden nun alle anderen Felder automatisch mit dem richtigen Zertifikat gefüllt.
Mit klick auf den Button “Import” wird die Verbindung nun gespeichert und heißt dann so wie die .ovpn Datei benannt ist! Also ggf. umbenennen.
Man hat jetzt noch die Möglichkeit durch den Button “Test” die Einstellungen zu testen. Es öffnet sich dann ein Fenster in dem alle Ausgaben von OpenVPN angezeigt werden.

Sollte alles ohne Fehler funktioniert haben kann ab sofort im Applet die gerade konfigurierte Verbindung auswählen

Eine Aktive VPN Verbindung erkennt man dann am orangefarbenen Symbol oben im Panel

Ich hoffe die Schritt für Schritt Anleitung ist für Jedermann verständlich ;-)
Feedback ist wie immer willkommen!

Suche Sync HowTo Nokia N900 – Evolution

Montag, 15. März 2010

Falls es Jemanden da draußen gibt der weiß wie man Evolution (Ubuntu) mit dem N900 synchronisiert bekommt wäre es super wenn derjenige mir ein HowTo oder Link zukommen lassen könnte :-D

Ich hab jetzt sämtliche Infos die ich ergoogelt habe durchprobiert und komme auf keinen grünen Zweig. Sämtliche Tests mit syncevolution auf dem N900 haben mir mein komplettes Adressbuch zerschossen was dank Backup kein Problem war ;-) Ich hoffe es kann mir wer helfen!

Root auf dem Nokia N900

Montag, 8. März 2010

Nach dem ich jetzt mein N900 schon 4 Tage besitze wurde es Zeit mal die Shell auf Herz und Nieren zu prüfen. Mir fiel dann auf das es nicht per default möglich ist in der Shell Root zu werden.

Damit das funktioniert muss man das Paket “rootsh” mit dem Paketmanager nachinstallieren.
Jetzt kann man auf der Konsole mit dem Befehl:

sudo gainroot

zum Superuser werden ;-)